Storchen Philosophie

                                                                   

 

NATÜRLICH I WOHLFÜHLEN

Durch den konsequenten Einsatz natürlicher Materialien haben wir im Storchen ein unaufdringliches Wohlfühlklima geschaffen.

 

NATUR I DESIGN

Maßgefertigte Möbel aus schnell nachwachsendem Bambus, Eichenparkettböden aus nachhaltiger Forstwirtschaft, naturbelassene Teppichböden aus Schafswolle, Wände mit atmungsaktivem, heimischem Rotkalk, eine Fassade aus Naturkork, das sind nur einige Punkte, die den Storchen so besonders machen.

 

SLOWFOOD I NACHHALTIGKEIT

Als Unterstützer von „Slow Food“ hört bei uns die Nachhaltigkeit nicht in den Zimmern auf. Wir verwöhnen Sie in unserem Restaurant mit frisch zubereiteten, regionalen Produkten nach den Jahreszeiten.

 

ENTSPANNEN I ARBEITEN

Nach einer entspannenden Nacht in unseren höhenverstellbaren Boxspringbetten beginnen Sie den Tag über den Dächern von Waldkirch bei unserem liebevoll zubereiteten Frühstück. In unserer Sauna lassen Sie mit Blick auf die Kastelburg die Seele baumeln. Unser moderner Tagungsraum verspricht ein kreatives Umfeld, und macht Ihren Kopf frei für neue, motivierende Aufgaben.


Ihre Gastgeber

Ihre Gastgeber

 

sind mein Mann, Christoph Trienen, Küchenmeister, und ich, Astrid Trienen-Federspiel, Hotel-Betriebswirtin sowie unsere drei bezaubernden Kinder Julius, Elisabeth und Nesthäkchen Johanna.

An dieser Stelle sollten jedoch auch unsere lieben und engagierten Mitarbeiter genannt werden, die, genau wie mein Mann und ich, nichts unversucht lassen, damit Sie sich bei uns wohl – ja, vielleicht ein bisschen zu Hause fühlen.

Christoph und ich haben unseren Beruf von der Pieke auf gelernt. Wir sind noch durch die „alte Gastronomie-Schule“ gegangen, was uns hervorragend auf unsere jetzige Selbstständigkeit vorbereitet hat.

Nach einigen Arbeitsstationen in namhaften Restaurants und der Top-Hotellerie im In- und Ausland, haben mein Mann und ich uns, ganz klassisch, an der renommierten Hotelfachschule in Heidelberg kennen und lieben gelernt. Immer mit Blick auf unsere spätere Selbstständigkeit sammelten wir bewusst theoretische und praktische Erkenntnisse, wobei wir stets abwägten, was wir aus diesem Erfahrungs-Pool für unsere eigene Existenz umsetzen und was vermeiden möchten.

Im Jahr 2005 überschlugen sich dann die Ereignisse! Wir heirateten, wurden – huch -  sofort schwanger, und eröffneten unser gemütliches Gasthaus „Zu den Linden“ in Osnabrück, der Heimatstadt meines Mannes. Hier probierten wir uns aus, kochten wie die Wilden, veranstalteten Hochzeiten, Geburtstage und Firmenfeiern bis in die frühen Morgenstunden, bekamen zwei unserer Kinder, schlossen gute Freundschaften und konnten viele Stammgäste an uns binden, die uns bis heute hier im Schwarzwald besuchen kommen.

Nach einigen Jahren im „Lindenhaus“ jedoch, wuchs in uns der Traum vom eigenen Hotel. Wir wollten uns vergrößern, und da es mich nach acht Jahren Osnabrück wieder zurück in den Süden zog, machten wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Objekt in Baden-Württemberg.

So sind wir 2013 im südlichen Schwarzwald, in Waldkirch gelandet! Was für ein Glück wir gehabt haben! Anfangs bewirtschafteten wir unser Stammhaus, in dem sich das Restaurant und 6 gemütliche Hotelzimmer befinden, im Juni 2014 kam dann der neue Anbau mit 22 Zimmern dazu.

Kaum war das komplette Hotel im Internet präsent, hatten wir schon die halbe Welt bei uns zu Gast! Nun hieß es mit dieser rasanten Entwicklung Schritt zu halten, und das fordernde Alltagsgeschäft trotz anfänglichen Unsicherheiten souverän zu meistern. Bald bestätigten uns die überaus positiven Rückmeldungen der Gäste, dass wir auf dem richtigen Weg waren! Ehe wir überhaupt verstanden hatten was da eigentlich passiert, hatten wir unseren ersten bunten, abenteuerlichen, zum Teil chaotischen und stressigen Sommer im Schwarzwald, mit vielen intensiven Gästebegegnungen, hinter uns!

Seit dem hat sich einiges verändert: Die Unsicherheit ist verflogen, Arbeitsabläufe wurden organisiert und standardisiert, und wir hatten das Glück mit kompetenten und charmanten Mitarbeitern unser Team zu festigen.

Was jedoch geblieben ist, ist der intensive Gästekontakt und viele interessante, auch emotionale Begegnungen mit Besuchern aus der ganzen Welt. In unserem Hause möchten wir nicht ein- oder auschecken, wir begrüßen und verabschieden Freunde. Wir gewähren ihnen Einblick in unser Denken, in unsere Art zu leben, ja, in unsere Familie. Schön wäre es, wenn Sie sich während Ihres Aufenthaltes als ein Teil der Storchen-Familie fühlen, und dieses wohlige Gefühl als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Herzlichst,   
Ihre Familie Trienen mit dem Storchen-Team


Die Geschichte unseres Hauses

 

      • Das Wirtshaus, der heutige „Storchen“, wurde erstmals Mitte des 17. Jahrhunderts als Gasthaus zum „kleinen Bären“ eröffnet
      • 1655 bis 1664 wurde es von Peter Farbet und nach dessen Tode von seiner Familie, seiner Witwe „Bärentrude“ und seinem jüngeren Sohn „Bärenmichele“ geführt. Nachdem dieser in üble Gesellschaft geriet, einen Kelch aus der Stiftskirche stahl und aus Waldkirch flüchtete, musste seine Mutter den „kleinen Bären“ Not gedrungen an einen Freiburger Kaufmann veräußern
      • Nach mehrfachen Besitzerwechseln (unter anderem an den Schneider Galli Richenbach, der vier Jahre lang im „Storchen“ gleichzeitig schneidert und wirtet) wird aus dem „kleinen Bären“ Anfang des 18. Jahrhunderts das Wirtshaus „Zum Salmen“ – bezugnehmend auf die Lachse, die damals noch in der Elz reichlich zu Fischen waren. Joseph Hummel, erster „Salmen“-Wirt, schenkte in den Jahren 1700-1705 durchschnittlich 115 Saum Wein aus – dies entsprach 17.000 Litern, durchschnittlich also 50 Liter pro Tag
      • Nach weiteren Besitzerwechseln ist davon auszugehen, das Ende des 18. Jahrhunderts die Wirtschaft „Zum Salmen“ aufgelöst wurde
      • Im Jahre 1864 gründete Bierbrauer Karl Hoch im ehemaligen „Salmen“ eine Brauereigaststätte mit eigener Brauerei und nannte sie „Zum Storchen“, weil es zu jener Zeit ein Storchennest auf dem Dachfirst gab.
      • Mehrere Bierbrauer erwarben den „Storchen“ in den darauffolgenden Jahren, letztlich auch August Mutschler, der dort sein „Mutschler Bier“ durch verschiedene Zäpfler (Pächter) ausschenken ließ. Mutschler ließ ein handgeschmiedetes Wirtshausschild mit dem Storchen als Symbol über der Gasthaustüre aufhängen – dieses sollte jedoch die bevorstehenden Kriegswirren nicht überdauern.
      • Das Wirtshaus blieb in den Händen mehrerer „Mutschler-Generationen“, bis es 1981 von Wilfried Oschwald erworben wurde. Dieser baute den „Storchen“ zu einer Musik- und Szene-Kneipe um – manch Waldkircher schwelgt noch in den Erinnerungen an diese „wilde Zeit“
      • Nach dem Betrieb durch verschiedene Pächter, ließ Wilfried Oschwald den „Storchen“ Ende der 90er Jahre umbauen – das komplette Bauwerk wurde bis auf die Außenfassade abgetragen und neu errichtet – seiner Umsicht und seinem geschichtsbewusstem Handeln ist es zu verdanken, dass der historische Anblick des „storchen“ erhalten blieb. Aus dem Abbruchmaterial wurden noch verwendbare Bauteile, wie Deckenbalken wieder hergerichtet und als historische Substanz im Neubau integriert. Nach langer Recherche konnte auch das Wirtshausschild, das im Krieg verschollen war, rekonstruiert und wieder angebracht werden.
      • In 2013 begann der große Anbau eines Hoteltraktes mit 22 neuen Zimmern, Tagungsräumen und einem Wellnessbereich.
      • Am 13. September 2013 eröffneten wir, das Ehepaar Astrid Trienen-Federspiel und Christoph Trienen das Restaurant I Hotel „Zum Storchen“ neu. Nach einer sehr guten Startzeit, unterstützt durch unsere lieben Gäste aus Waldkirch und dem Umland, freuen wir uns nun auf die Eröffnung des neuen Hotelbereiches Ende April 2014.

 


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